Was sind die Aufgaben der Stiftung?

Wir haben verschiedene Ansätze. Zuhören steht an oberster Stelle. Wenn wir uns mit der Situation der Familie vertraut gemacht haben, helfen wir bei der Organisation des Krankenhausaufenthalts, Unterbringung der Eltern in Krankenhausnähe, Behördengänge, Antrag auf Sonderurlaub, Betreuung von Geschwistern und eine psychosoziale Unterstützung. Auf Wunsch steht den Familien auch eine Haushaltshilfe zur Verfügung, die Putz- und Bügelarbeiten übernehmen.

Von montags bis freitags sind alle betroffenen Kinder und ihre Geschwister  bei uns im Kinderhaus in Strassen eingeladen. Wir holen sie zu Hause ab und bieten den Kindern nach Altersgruppe und Bedarf verschiedene Aktivitäten: Hausaufgaben, sportliche Aktivitäten, Mal-und Bastelarbeiten, pädagogische Ateliers. Wir arbeiten in kleinen Gruppen, um bestmöglich auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen.

Darüber hinaus verfügen wir über ein Elternhaus in Brüssel, die Maison Losch, in dem 7 Zimmer den Angehörigen zur Verfügung stehen, deren Kinder dort im Krankenhaus liegen. Eine Ferienwohnung an der belgischen Küste vervollständigt unser Angebot. Dorthin können Familien sich zurückziehen und sich erholen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Forschung. Wir unterstützen gezielt Projekte in der Kinderkrebsforschung, damit schnellstmöglich alle unsere Patienten geheilt werden können und die Behandlungen effizienter werden.

Wer bekommt Hilfe von der Stiftung?

Kinder zwischen 0 und 18 Jahren, die an Krebs erkrankt sind oder unter einer seltenen und lebensbedrohlichen Krankheit leiden.

Was sind ihre größten Schwierigkeiten?

Ganz sicher ist die Tatsache, dass nicht jedes Kind geheilt werden kann. Das ist sehr schwer und auch immer wieder eine Niederlage, weil wir der Meinung sind, es müsste doch möglich sein, jedes Kind zu heilen. Die Schmerzen der Kinder sind auch ein sehr wichtiges Thema. Aus diesen Gründen wollen wir die Forschung auch verstärkt unterstützen.

Doch auch das soziale Umfeld ist in den vergangenen Jahren schwieriger geworden. Das finanzielle Limit ist schneller erreicht. Wir übernehmen auch oft die Rolle als Vermittler mit dem Arbeitgeber und suchen nach Lösungen.

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